Wie schon so oft hält sich das Wetter nicht an die Angaben im Reiseführer: die Regenzeit beginnt gerade 1 Monat zu früh - was aber sehr spannend ist, der Geruch der Savanne nach Regen und das sofortige Wiederaufleben der Tierwelt sind faszinierend - und die Temperaturen liegen gut 10 Grad über der Norm (Handy meldet auch nur mehr "Current Temperaturen too high" ;-). Aber wir sind ja mittlerweile im Namib-Naukluft-Park in der Wüste angekommen, also passt das schon so :) Und Regenwolken bescheren ja auch, wenn dann doch die Sonne durch kommt, wunderschön kitschige Sonnenuntergänge...
Wenn ich die bisherigen Eindrücke ganz kurz zusammen fassen müsste, dann wäre es wohl "Sooooo viel Natur"... Es ist zwar sehr karg, aber das beige-schwarz-ocker-rote Farbenspiel von Bergen, Dünen und Sand ist faszinierend, und trotz der nun schon sehr lange andauernden Trockenheit sind überall tapfere grüne Büsche und Bäume zu finden, unter denen Oryx-Antilopen dankbar Schatten finden.
Bisheriges Highlight - und der Grund, warum Namibia überhaupt auf meinen "Reiseradar" gekommen ist - war die älteste Wüste der Welt, die Namib. Orangerote Dünen, eine uralte weisse Lehmpfanne mit 600 Jahre alten Baumstämmen, die sich in den ungewöhnlichsten Formen in die Landschaft strecken und dazu knallblauer Himmel - mit anderen Worten: wunderschön!
Fotos folgen dann hoffentlich morgen, wenn wir wieder in einer Stadt statt auf einem Berg in der Wüste sind - denn so reicht die Bandbreite leider nicht...
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